UNSER
WAHL-
PROGRAMM
#WormsWillWeiter
„Worms ist die beste Stadt der Welt! Zumindest könnte sie es sein.“

Wie leben wir künftig in Worms? Eine Stadt; die für uns die schönste Stadt der Welt ist. Wie gestalten wir sie in den nächsten 5 Jahren? Wie sieht die Zukunft unserer Stadt aus?

„Eine Stadt muss mit den Menschen entschieden werden, nicht gegen sie.“

Ein „Das haben wir immer schon so gemacht“ bringt uns nicht voran. Lassen Sie uns die Stadt gemeinsam gestalten, statt uns nur von ihr verwalten zu lassen.

Barrierefreies Wahlprogramm

Wir bieten unser Wahlprogramm zum Lesen, sondern im Sinne der Barrierefreiheit auch zum Hören an.


Viel Spass

#WormsWillWeiter.

Wir, Freie Wählergemeinschaft – Wormser Bürgerforum e.V., sind keine Partei. Wir sind eine Wählergemeinschaft, die ausschließlich für und in Worms aktiv ist. Unsere Entscheidungen treffen wir zum Wohlergehen der Menschen, die in unserer Stadt leben. Hierbei sind wir nur auf unseren gesunden Menschenverstand angewiesen und nicht auf übergeordnete parteipolitische Weisungen. 

Unter dem Motto #WormsWillWeiter hat der von uns unterstützte OB-Kandidat Peter Englert schon wichtige Ideen hervorgebracht, wie sich unsere Stadt entwickeln kann. Durch diese Kandidatur konnten wir ein erstes Umdenken erreichen.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass aus dem Umdenken Wirklichkeit für Worms und seine Vororte wird.

Hey Malu, ich brauch mehr Geld.

Jeder kennt das unangenehme Gefühl, Schulden zu haben. Die Gefühlswelt der Stadtverwaltung lässt sich auf Grund der massiven Verschuldung unserer Stadt und nach einer Reihe desaströs überteuerten Bauprojekten, wie beispielsweise das Parkhaus am Dom, nur erahnen. Hinzu kommen immer weiterwachsende Aufgaben, die von der Bundes- und Landesregierung unserer Kommune abverlangt werden. Es ist hier unser Bestreben, eine größere finanzielle Unterstützung durch das Land und den Bund zu fordern, welche wir auch einklagen werden. Uns liegt es am Herzen, die Verschuldung unserer Stadt zu stoppen, Sparpotentiale auszuloten und neue Einnahmequellen zu generieren. 

Nach unserer Auffassung kann eine Senkung der Gewerbesteuer die Attraktivität für vorhandene und neue Unternehmen deutlich erhöhen und durch Neuansiedlungen neues Geld in unsere Kasse spülen. Ähnlich verhält es sich mit der Schankerlaubnissteuer, die für Gastronomen eine große Belastung darstellt. Bei den Eigentümern resultiert daraus eine geringe Bereitschaft zur Verpachtung, da sie riskieren, die Steuerschulden ihrer Mieter übernehmen zu müssen. Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass diese Maßnahmen sich positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken.

Worms muss auch in Zukunft, trotz seiner angespannten finanziellen Situation, kreisfrei und selbstständig bleiben. Eine Zusammenlegung mit unseren Nachbarn lehnen wir ab. Wir wollen lieber unsere eigenen Entscheidungen treffen und Chancen nutzen – sind bereit, aus Erfahrungen zu lernen 

Sinnvollen Kooperationen in bestimmten Bereichen stehen wir offen gegenüber und sind stets zu Gesprächen bereit.

Worms wurde nicht an einem Tag erbaut.

Einen traurigen und unwürdigen Anblick bietet derzeit der alte Schlachthof am Rhein. Wir favorisieren ein Nutzungskonzept als Kultur- und Freizeiteinrichtung, welches durch einen privaten Investor bewerkstelligt werden soll. Es wäre zu schade, wenn dieses denkmalgeschützte Gebäude verfallen oder zum Unterstellen von Müllautos verwendet werden würde.

Glaube kann bekanntlich Berge versetzen, nur leider keine Tiefgaragen.

Die uneingeschränkte Nutzbarkeit des Ludwigsplatzes bis 2024 ist unser Ziel. Eine Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Kaiserpassage, um Kosten zu reduzieren, wäre für uns die beste aller Lösungen. Nur dadurch können wir den Ludwigsplatz wieder in das Stadtleben einbinden und für Veranstaltungen nutzen. Eine dringend notwendige Neukonzeptionierung des Wochenmarktes mit mehr Marktständen und besseren Parkmöglichkeiten steht und fällt genau mit dieser Frage.

Für die Umgestaltung des Andreasquartiers und die Neunutzung des Hochstifts wünschen wir uns ein schlüssiges Gesamtkonzept mit belastbaren Kostenangaben. Ein weiteres finanzielles Fiasko, wie etwa beim Parkhaus am Dom, können wir uns wirklich nicht mehr leisten.

Modern Times.

Die zunehmende Digitalisierung ist für unsere Stadtgesellschaft eine große Herausforderung. Um Behördengänge einfacher zu gestalten oder ganz überflüssig zu machen, setzen wir uns für eine digitale Stadtverwaltung ein. Dies kommt nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute, sondern entlastet zusätzlich die Beschäftigten der Verwaltung. Darüber hinaus planen wir eine engere Kooperation mit der Hochschule Worms und wollen durch das Projekt „Silicon Worms“ ein Gründungszentrum für junge Start-Ups schaffen. Durch dieses Projekt erreichen wir es, kluge Köpfe in unserer Stadt zu halten und einen neuen Wirtschaftszweig zu schaffen. Des Weiteren setzen wir uns dafür ein, dass Co-Working-Spaces (gemeinsam genutzte Büroflächen) in den Leerständen der Innenstadt entstehen können.

Es ist uns ein Anliegen, den lokalen Einzelhandel zusätzlich durch eine Online-Plattform zu stärken, die in Kooperation mit bereits bestehenden Anbietern entwickelt werden soll.

Ordnung ist das halbe Leben.

Jeder soll ja bekanntlich vor seiner eigenen Türe kehren, nur manchmal reicht das eigene Fegen nicht. Viele Menschen fühlen sich in unserer Stadt von den Ordnungsbehörden nicht ausreichend wahrgenommen, vor allem in den Bereichen Sicherheit, Lärmbelästigungen und Falschparkern. Uns liegt es am Herzen, die Situation zu verbessern und den kommunalen Ordnungsdienst personell so zu verstärken, dass eine 24-stündige Abdeckung an 7 Tagen in der Woche sichergestellt werden kann. 

Zur Stärkung und Sicherung der freiwilligen Feuerwehren in den Vororten treten wir dafür ein, dass diese so ausgestattet und die Gebäude - wenn nötig - umgebaut werden, dass sie den heutigen Anforderungen und Vorschriften entsprechen. Den Bau einer bereits beschlossenen Hauptfeuerwache treiben wir voran.

Wir alle wollen in einer sauberen Stadt leben. Deshalb erwarten wir von allen, dass sie ihren Müll ordnungsgemäß entsorgen, sei es eine alte Waschmaschine oder „nur“ die Hinterlassenschaften unserer vierbeinigen Freunde. Dennoch ist Hundesch… keine Einbahnstraße. Um eine artgerechte Beschäftigung von Hunden zu ermöglichen, setzen wir uns für die Errichtung einer Freilaufanlage für Hunde im Wormser Wäldchen ein. 
„In Worms, da steht ein Dom mit Haus, doch Casinos müssen raus.“

Spielotheken und Wettbüros sind weder ein schöner Anblick noch ein Gewinn für die Innenstadt. Mit einer Satzungsänderung beabsichtigen wir die Verbannung aus dem innerstädtischen Bereich.

Alle Verkehrsmittel führen nach Worms.

Worms braucht endlich ein modernes und schlüssiges Verkehrskonzept, egal, ob man mit Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto unterwegs ist. Wie man sich fortbewegen möchte, muss hierbei selbstverständlich jedem selbst überlassen werden.

Ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr wird automatisch von mehr Menschen genutzt und schont gleichzeitig Umwelt und Straßen. Deshalb stehen wir für eine Verbesserung der Linienführung, eine Schaffung von S-Bahn Haltepunkten in Worms-Nord, Worms-Süd und Worms-Pfiffligheim und für eine Reformierung der Schülerbeförderung. Ein Maxx-Ticket für alle Schülerinnen und Schüler ist hier unser erklärtes Ziel.

Radfahren ist wahrscheinlich die gesündeste und billigste Variante, um sich auf Dauer fortzubewegen. Damit möglichst viele Menschen öfter aufs Rad steigen, muss zu allererst eine moderne und vor allem umfassende Radinfrastruktur geschaffen werden. Diese beinhaltet beispielsweise gesicherte Abstellplätze, Ladestationen für E-Bikes und Fahrradstraßen. Des Weiteren müssen eine regelmäßige Überprüfung, Modernisierung und Erweiterung des bestehenden Radwegenetzes vorgenommen werden.

Mit dem Bau der neuen B47 soll eine bessere Anbindung an den Fernverkehr entstehen. Wir fordern hierbei ein schlüssiges Konzept zur Verlagerung des Verkehrs aus den Wohnquartieren der Innenstadt und der Vororte, um damit deren Lebensqualität zu steigern.

Schön ist es hier in Worms zu sein.

Worms blickt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück, die Jahr für Jahr tausende von Besuchern anlockt. Damit unsere Gäste Worms auch als Ausgangspunkt für die Region entdecken und länger in unserer Stadt verweilen, brauchen wir vor allem eine verbesserte Aufenthaltsqualität und ein angepasstes Tourismuskonzept. Für Menschen jüdischen Glaubens ist Worms mit seiner Synagoge, dem jüdischen Friedhof und dem Erbe des Gelehrten Raschi eine der wichtigsten Städte überhaupt. Wir treten dafür ein, dass für diese Menschen die bisher viel zu wenigen Angebote sowohl optimiert als auch erweitert werden.

Eine lebendige Stadt spiegelt sich durch ihre kulturelle Vielfalt wider. Größere und kleinere Veranstaltungen locken Besucher und stärken gleichzeitig die Gastronomie und den Einzelhandel. Hier ist es unser Bestreben, die innerstädtischen Feste, wie auch Märkte, Kerwen und Weinfeste in den Vororten zu stärken und die ehrenamtlichen Veranstalter unbürokratisch zu unterstützen.

Wir setzen uns dafür ein, erfolgreiche Events, wie „Jazz and Joy“ oder das „Spectaculum“, weiterzuführen und Projekte, wie z. B. das Backfischfest, mit sinnvollen Alleinstellungsmerkmalen zu versehen. Für den Weihnachtsmarkt befürworten wir eine Eisbahn. Wir sind dafür, ein Online-Bürgerforum einzurichten, mit dem u.a. eine Namensgebung für den Weihnachtsmarkt vorgeschlagen und darüber abgestimmt werden kann. Den Namen „Nibelungenweihnacht“ finden wir unpassend.

Grundsätzlich wollen wir die Nibelungenfestspiele - der städtische Zuschuss darf jedoch nicht weiter steigen.
Eine bessere Nutzung des Festplatzes durch Veranstaltungen, wie ein Streetfood-Festival, eines regelmäßigen Musikfestivals mit Camping oder anderen Events, befürworten wir mit dem Ziel, das kulturelle Angebot zu erweitern.

Worms muss eine Stadt sein, in der sich alle wohlfühlen. Es ist unsere Pflicht, Freizeiteinrichtungen wie beispielsweise die Schwimmbäder, in denen der Schwimmunterricht weiterhin gefördert werden kann, und den Tiergarten zu erhalten.

Die Lümmel von der letzten Bank.

Manchmal sieht man die Schulen vor lauter Containern nicht. Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft, da gibt es keine zwei Meinungen. Deshalb stehen wir für den Ausbau und die Sanierung von Kindertagesstätten und Schulen. Es muss möglich sein, eine ausreichende Betreuung sowie eine digitale Versorgung unserer Bildungseinrichtungen zu schaffen. Hierzu ist es auch unser Bestreben, die Gründung von Betriebskindergärten zu fördern. 

Jugendliche brauchen ihre Freiheit. Damit diese Freiheit ausgelebt werden kann, benötigen wir ein multifunktionales Jugendkulturzentrum, welches ganzjährig nutzbar und den Jugendlichen Platz für Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Umso wichtiger ist es, bereits bestehende Freiräume zu erhalten und in Absprache mit betroffenen Anwohnern, Sportstätten wie Bolz – oder Basketballplätze zu schaffen.

Junge Menschen wurden in dieser Stadt lange genug auf die lange Bank geschoben. Wir setzen uns deshalb weiterhin dafür ein, dass sich die Jugend aktiv in unsere Stadtgesellschaft einbringen kann. Hierfür ist es unser Ziel, das Jugendparlament weiter zu unterstützen und eine Online–Wahl zu ermöglichen.

Eine Stadt für Alle.

Viele Menschen wohnen sehr gerne in unserer Stadt. Leider ist der Wohnungsmarkt sehr angespannt. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sehen wir als öffentliche Aufgabe und drängen darauf, dass die „Wohnungsbau GmbH Worms“ schnellstmöglich neue Grundstücke erwirbt, um eine Vielzahl neuer Wohnungen zu bauen.

Ein modernes Worms ist nach unserem Verständnis auch ein barrierefreies Worms. Hier gilt es, den Menschen entgegenzukommen und mit z. B. Bordsteinabsenkungen oder hindernisfreien Zugängen zu allen öffentlichen Einrichtungen, das Leben zu erleichtern.

Unsere Stadtgesellschaft setzt sich aus vielen unterschiedlichen Kulturen zusammen, was unsere Stadt enorm bereichert. Integration muss hierbei aber in beide Richtungen funktionieren. Genauso wie wir Angebote zur Sprachförderung und zum gegenseitigen Verständnis fördern müssen, so muss jeder, der diese Angebote nicht wahrnehmen will oder unsere Rechtsordnung missachtet, mit ernsten Konsequenzen rechnen.

Wir setzen uns dafür ein, dass auch in Zukunft jeder, der in Worms leben möchte, eine Perspektive hat.

Die Stadt zum Gärtner machen.

Nicht nur in Worms werden die Sommer immer heißer. Um uns dieser Wärme anzupassen, setzen wir das vom Stadtrat bereits beschlossene „Konzept zur Anpassung an den lokalen Klimawandel“ um. Neuen Baugebieten in Kaltluftschneisen, werden wir nicht zustimmen, statt Beton gestalten wir Grünflächen. Manchmal hilft zwar schon ein kühler Schluck, dann aber nicht aus Plastikbechern, sondern nur aus Gläsern. Das schont die Umwelt und verbessert auch den Geschmack von Bier und Schorle. 

Wir orientieren unser politisches Handeln an Leitlinien ökologischer Nachhaltigkeit. Dies gilt für uns bei allen Entscheidungen im Stadtrat, insbesondere zum Klimaschutz, Ressourcenverbrauch, Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung, zum Einsatz erneuerbarer Energien und zur Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität). Die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt wird nicht allein durch wirtschaftlichen Erfolg gesichert.

Mitgestalten statt Mitmeckern.

Eine Stadt, in der sich viele Leute einbringen, bleibt lebendig und erfindet sich stetig neu. Um allen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich umfassend zu informieren, setzen wir uns weiterhin für die Übertragung der Stadtratssitzungen durch den Offenen Kanal und im Internet ein. Nur so entsteht ein neutrales Bild über die Arbeit des Stadtrats.

Damit sich Bürgerinnen und Bürger noch mehr einmischen können, engagieren wir uns für eine neue Plattform der Ideen und Meinungen aus der Bevölkerung. Wir würden sie Bürgerforum.de nennen.
Nur gemeinsam bringen wir Worms wirklich weiter!